Eine Umfrage im Juli unter der japanischen Bevölkerung hatte sogar noch ein deutlicheres Ergebnis erbracht: 36,4 Prozent der Befragten sprachen sich für eine erneute Verschiebung, 33,7 Prozent für eine Absage aus. Lediglich 23,9 Prozent befürworteten die geplante Austragung. Ein Großteil der Umfrageteilnehmer (75,3 Prozent), die für eine Absage oder Verschiebung plädiert hatten, glaubten, dass die Corona-Pandemie nicht so schnell eingedämmt werden könne.

Das OC beziffert die Mehrkosten durch die Olympia-Verlegung auf 800 Millionen Dollar. Dagegen beziffert das IOC beziffert die Mehrkosten durch die Olympia-Verlegung auf 800 Millionen Dollar.

Bei den Gegnern innerhalb der japanischen Wirtschaft waren 27,8 Prozent für eine komplette Absage der zweiten Sommerspiele in Tokio nach 1964, 25,8 Prozent wünschten sich eine weitere Verschiebung. Dies ist jedoch weder für das Internationale Olympische Komitee (IOC) noch die japanische Regierung derzeit eine Option. Unter den Befürwortern waren nur 22,5 Prozent für Spiele im geplanten Umfang, 18,4 Prozent möchten eine abgespeckte Ausgabe. 5,3 Prozent der Firmen sind für Sommerspiele ohne Zuschauer. Auch diese Möglichkeit ist aktuell weder für das IOC noch das Organisationskomitee eine ernsthafte Alternative.